In Burgsteinfurt soll die jüdische Schule in der historischen Innenstadt einer neuen Nutzung zugeführt werden. Früher diente sie gemeinsam mit dem angrenzenden Gymnasium als Bildungseinrichtung. Heute wird sie jedoch vorübergehend als Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen genutzt. Das Gebäude sowie das umliegende Areal sollen neu gestaltet und revitalisiert werden.
Das Erdgeschoss dient als öffentlicher Raum. Dort wird von Studierenden ein Café betrieben, das auch von Nicht-Studierenden besucht werden kann. Im Obergeschoss befindet sich eine Wohnung für den „Artist in Residence“. Diese verfügt über einen separaten, vom Café unabhängigen Eingang.
Das Dachgeschoss wurde ausgebaut und erhielt eine zusätzliche Dachgaube, die aus einer Stahlkonstruktion mit Metallpaneelen als Fassadengestaltung besteht. Diese Etage dient dem Bewohner als Atelier und Ausstellungsraum.